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Arbeitsgemeinschaft Mauerziegel
im Bundesverband der Deutschen Ziegelindustrie e.V.

AMz-Berichte

005/2006
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Zum sommerlichen Temperaturverhalten hochwärmegedämmter Ziegelwohnhäuser

Das sommerliche Temperaturverhalten ist von großer Bedeutung für die Behaglichkeit innerhalb von Niedrigenergiehäusern. Die sich maximal einstellenden Raumlufttemperaturen hängen von der Klimaregion, von der Bauweise des Gebäudes sowie von dessen Nutzung ab. Ergebnisse gemessener Ziegelmassivhäuser sowie rechnerische Simulationen eines Pultdachhauses zeigen, dass die Massivbauweise hinsichtlich der maximalen Raumtemperaturen und der Häufigkeit der Temperaturüberschreitung normativ festgelegter Grenzwerte deutlich günstiger abschneidet, als bei einer in Nutzung und Dämmeigenschaften identischen Holzständerbauweise.

008/2005
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Wärmeleitfähigkeit von Ziegelmauerwerk im historischen Wandel

Die Werte der Wärmeleitfähigkeit von Ziegelmauerwerk sind seit Bestehen der DIN 4108 normativ geregelt. So enthält die Ausgabe von 1952, Rechenwerte der Wärmeleitfähigkeit für Ziegelmauerwerk in Abhängigkeit der Steinrohdichte.

005/2005
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Wärmeverluste erdberührter Bauteile und unterer Gebäudeabschlüsse

Die Nachweisführung zur EnEV mittels DIN V 4108-6 wirft immer wieder Fragen nach der korrekten ingenieurmäßigen Behandlung erdberührter Bauteile auf. DIN V 4108-6; 2003-06, Tabelle 3 gibt bei Verwendung des Monatsbilanzverfahrens vereinfachend anzusetzende Temperatur-Korrekturfaktoren an, für die zusätzliche Randbedingungen einzuhalten sind. Dazu sind DIN 4108-2: 2003-07 und die internationale Norm DIN EN ISO 13370: 1998-12 zu beachten. Folgende wärmetauschenden Hüllflächenbauteile werden näher betrachtet: 1. Kellerdecken und Kellertrennwände gegen unbeheizte Keller. 2. Fußböden und Außenwände beheizter Keller. 3. Fußböden beheizter Räume auf Erdreich. Der Bericht beschreibt die festzulegenden Randbedingungen zur Ermittlung korrekter Temperatur-Korrektur-Faktoren und die Konsequenzen für die wärmeschutztechnische Ausbildung der erdberührten Bauteile.

002/2004
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Konstruktive Ausbildung von Fensteranschlüssen

In den letzten Jahren sind die Fensterflächenanteile in Wohngebäuden stetig größer geworden. Gleichzeitig sind neben den daraus resultierenden höheren Fenstergewichten die Anforderungen an den Wärmeschutz und die Luftdichtheit gestiegen. Der hier vorgelegte Leitfaden soll die wichtigsten Regeln im Zusammenhang mit der Planung und der Bauausführung rund um den Fenster-Baukörperanschluss aufzeigen. Er kann und soll technische Regelwerke der einzelnen Branchen aber nicht ersetzen bzw. darüber hinaus verbindliche Fest-legungen treffen. Besonderer Schwerpunkt liegt auf den Fensteranschlüssen an wärmedämmendes Ziegelmauerwerk.

002/2001
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Berechnung des Wärmedurchgangskoeffizienten U nach zukünftig geltenden Normen

Die in der Vergangenheit nach DIN 4108–5 ermittelten sog. k-Werte werden zukünftig nach leicht abgewandelten Rechenregeln der internationalen Norm DIN EN ISO 6946 , Bauteile–Wärmedurchlasswiderstand und Wärmedurchgangskoeffizient–Berechnungsverfahren errechnet. Neben geänderten Randbedingungen zum Wärmeübergang an flächigen Bauteilen und in Luftschichten ändert sich auch die Bezeichnung des Wärmedurchgangskoeffizienten zum U-Wert. Der Anwendungsbereich der DIN EN ISO 6946 erstreckt sich auf flächige, luftberührte Bauteile. Er umfasst nicht die Ermittlung der U-Werte von Türen, Fenstern und anderen verglasten Einheiten sowie von erdreichberührten Bauteilen. Hierzu sind andere europäisch harmonisierte Normen anzuwenden, z. B. DIN EN ISO 10077 für Fenster und Türen oder DIN EN ISO 13370 für erdreichberührte Bauteile.

007/2000
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Ziegel-Massivhäuser in Niedrigenergiebauweise

Von der Arbeitsgemeinschaft Mauerziegel e.V. in Zusammenarbeit mit einem bedeutenden Wohnungsbauunternehmen, der Treuhandstelle für Bergmannswohnstätten (THS), Essen und dem Fraunhofer-Institut für Bauphysik, Stuttgart sind unterschiedliche Einfamilienhauskonzepte mit niedrigem Heizenergiebedarf entwickelt und realisiert worden. Ziegel-Niedrigenergiehäuser lassen sich unter verschiedenen Gesichtspunkten sowohl in monolithischer als auch in zusatzgedämmter Bauweise umsetzen. Mit den heute verfügbaren modernen Hochlochziegeln niedriger Wärmeleitfähigkeiten stehen alle Wege offen, von den bislang so bewährten Ziegeleigenschaften auch in hochwärmegedämmten Gebäuden weiterhin zu profitieren. Eine einfache und komplikationslos zu bedienende Haustechnik kommt dem Nutzer entgegen und bedingt niedrige Betriebs- und Wartungskosten. Ziegel-Niedrigenergiehäuser weisen neben niedrigen Energieverbräuchen ein sehr günstiges sommerliches Temperaturverhalten auf und erhöhen dadurch erheblich die Nutzerakzeptanz.

001/2000
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Luftdichtheit in Ziegel-Massivgebäuden

Die Luftdichtheit der Außenhülle eines Gebäudes wird zunehmend als Qualitätsmerkmal verstanden und kann im Massivbau dessen übrige positiven Eigenschaften weiter verbessern. Neben der Schadensfreiheit und vor dem Hintergrund der Energieeinsparung wird ein höherer thermischer Komfort erreicht und ein besserer Schallschutz erzielt. Mit Ziegel-Massivbauweisen ist dies Ziel einfacher zu erreichen als mit Leichtbauweisen aus Holz. Eine Fülle von Regelwerken sowie entsprechende Ausführungsanleitungen zeigen, dass die Umsetzung derartiger Details möglich ist. Die hierzu notwendigen Arbeitsschritte müssen allerdings geplant, ausgeschrieben und überwacht werden. Die dann erreichte Qualität des Gebäudes wird nachhaltig zum Wohnkomfort beitragen und die Energieverbräuche gering halten.

003/1999
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Energie sparen um jeden Preis? Reduzierter Heizenergiebedarf in Wohngebäuden und die damit verbundenen Kosten

In den letzten Jahren sind eine Vielzahl von hochwärmegedämmten Wohnhäusern mit zumeist aufwändiger Anlagentechnik entstanden, deren Heizenergiebedarfswerte den sog. Niedrigenergiehaus-Standard deutlich unterschreiten. Für die in der Summe recht kleinen jährlichen Betriebskosteneinsparungen von Gebäuden mit extrem geringem Energiebedarf lassen sich bei dem derzeit sehr niedrigen Zinsniveau von etwa 5 Prozent und bei Annahme einer 1-prozentigen jährlichen Tilgungsrate etwa 1.022,58 – 1.789,52 € kostenneutral finanzieren. Mit derart unattraktivem Investitionspotential lassen sich selbst bei besten Willen zu ressourcensparenden Bauen und Gebäudebetrieb keine über die gesetzlichen Anforderungen hinweg interessanten Maßnahmen realisieren. Eine qualitativ hochwertige Ausführung bewährter Bauweisen mit einem den gesetzlichen Anforderungen entsprechenden Standard wird sich bei energiebewusstem Wohnverhalten derzeit ein wirtschaftlich interessanterer Einspareffekt erzielen lassen als überzogene bauliche und anlagentechnische Zusatzmaßnahmen.

005/1997
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Solarabsorption auf Außenwänden und Reduktion der Transmissionswärmeverluste

Die Betrachtung der solaren Zustrahlung auf opake Bauteilflächen mit den damit verbundenen Energiegewinnen findet bislang zu wenig Beachtung in den bekannten Bewertungsverfahren zur Ermittlung des Wärmebedarfs von Gebäuden. Die europäischen Regelwerke zur Berechnung des Heizwärmebedarf von Gebäuden ermöglichen allerdings zukünftig die Berücksichtigung dieser Solareffekte [5], die sich im Nachweisverfahren der Energieeinsparverordnung positiv auswirken können. Die Auswertung der Forschungsarbeiten unterschiedlicher Autoren zeigt, dass die solare Absorption auf Außenwänden zu durchaus kalkulierbaren Heizwärmeeinsparungen führen kann. Darüber hinaus wird erkennbar, dass die ermittelten Verbesserungsmaße hauptsächlich von der Farbgebung der Außenwandoberfläche und dem Strahlungsangebot abhängig sind. Bei hoch absorbierenden Oberflächen wie z. B. roten Vormauerziegel- oder Klinkerwänden sind die höchsten Verbesserungsmaße von bis zu 26 % an südorientierten Wänden erreichbar. Etwa 2 bis 8 % Heizwärmeeinsparung sind in der Praxis bei unverschatteten Fassaden möglich.

001/1995
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Niedrigenergiehäuser Heidenheim

In den Jahren 1990 und 1991 sind in Heidenheim auf der Schwäbischen Alb, 6 gleichartige Doppelhäuser in verschiedenartigen Bauweisen erstellt worden. Diese Gebäude sollten zeigen, dass mit marktgängigen Materialien und bekannten Techniken niedrige Heizwärmeverbräuche erreicht werden können. Das Vorhaben ist unter Beteiligung der Bauindustrie und mit Mitteln des damaligen Bundesministeriums für Forschung und Technologie realisiert worden. Die Analyse der Messergebnisse des Demonstrationsvorhabens Heidenheim hat gezeigt, dass eine Halbierung der Heizenergieverbräuche mit Niedrigenergiebauweise gegenüber konventioneller Bauweise mit baulichen und anlagentechnischen Verbesserungen erreichbar ist. Die Investitionskosten zusätzlicher Maßnahmen können in sehr großen Bereichen schwanken. Eine drastische Verbesserung der Wärmedämmung im Außenwandbereich führt nicht allein zum Ziel niedriger Energieverbräuche. Die investitionskostenintensive Anlagentechnik mit hohen Betriebskosten konnte in keiner Weise zur sinnvollen CO2-Reduktion beitragen. Das Nutzerverhalten dominiert die Heizwärmeverbräuche hochgedämmter Wohnhäuser deutlich, auch bei Einsatz aufwändiger Lüftungstechnik.

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