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Arbeitsgemeinschaft Mauerziegel
im Bundesverband der Deutschen Ziegelindustrie e.V.

Fachbücher und Broschüren

Bauen im Bestand - Materialkennwerte von historischen Ziegelmauerwerk

Bei Instandsetzungsmaßnahmen besteht häufig die Notwendigkeit
der statischen bzw. wärmetechnischen Beurteilung der Bausubstanz.
Im Beitrag werden für die wesentlichen Materialkennwerte
Druckfestigkeit und Wärmeleitfähigkeit von im 20. Jahrhundert
verwendeten Mauerziegeln die wichtigsten Informationen
zusammengestellt.

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AMz-Berichte

008/2005
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Wärmeleitfähigkeit von Ziegelmauerwerk im historischen Wandel

Die Werte der Wärmeleitfähigkeit von Ziegelmauerwerk sind seit Bestehen der DIN 4108 normativ geregelt. So enthält die Ausgabe von 1952, Rechenwerte der Wärmeleitfähigkeit für Ziegelmauerwerk in Abhängigkeit der Steinrohdichte.

005/2002
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Verformungsverhalten von Mauerwerk aus Schalungsziegeln

Mauerwerk aus Scha­lungs­ziegeln ist eine wirtschaftliche Variante zur Erstellung von Bauteilen mit hohen Anforderungen an den Schallschutz bei gleichzeitig hoher Scheibenschubtragfähigkeit. Untersuchungen zeigen, dass Mauerwerk aus Schalungsziegeln nur extrem geringe Formänderungen von weniger als 0,05 mm/m aufweist. Dies bezieht sich sowohl auf unbewehrtes als auch auf bewehrtes Mauerwerk.

001/2002
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Biegezugfestigkeit von Ziegelmauerwerk senkrecht zur Lagerfuge

Die Versuchsergebnisse aus /1 bis 3/ bestätigen die grundsätzliche Möglichkeit, für Mauerwerk aus Hochlochziegeln mit Normal-, Leicht-, und Dünnbettmörtel charakteristische Biegezugfestigkeitswerte senkrecht zur Lagerfuge bei der Bemessung anzusetzen. Grundsätzlich ist jedoch zu beachten, dass die Biegezugfestigkeit von unbewehrtem Mauerwerk sehr stark von der Ausführungsqualität auf der Baustelle abhängig ist. In Fällen, wo zukünftig die Biegezugfestigkeit von Mauerwerk senkrecht zur Lagerfuge rechnerisch angesetzt werden sollte, wird dem Planer daher eine konsequente Baustellenüberwachung empfohlen.

001/2001
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Abschirmwirkung massiven Ziegelmauerwerks gegenüber hochfrequenter Strahlung

Die Zahl elektronischer Strahlungsquellen wie z. B. Mobilfunk-Sender, Radar, Hochspannungsleitungen und der Bestand schnurloser Telefone steigt in der Bundesrepublik ständig an. Waren bis Mitte 1999 ca. 25 000 Mobilfunk-Sender in Betrieb, so wird nach der Einführung des UMTS-Standards mit mehr als 70 000 Sendemasten gerechnet. Nach [1] wurden in Deutschland schon 1999 über 15 Mio Handys betrieben. Die in Frage kommenden gepulsten Hochfrequenzsignale werden zum Teil beim Auftreffen auf die Bauteile reflektiert zum Teil können sie diese aber auch durchdringen. Die sich daraus ergebende Abschirmwirkung von über 100 Baustoffen ist in einer Studie an der Universität der Bundeswehr, Neubiberg untersucht worden. Grundsätzlich zeichnen sich massive Wandbaustoffe durch eine hohe Dämpfung aus. Darüber hinaus verbessert sich die Abschirmwirkung mit zunehmender Bauteildicke. Massive Ziegelaußenwände weisen gegen die wichtigsten Mobilfunk-Strahlungsquellen im sog. D und E-Mobilfunknetz eine hohe Dämpfung von weit mehr als 90 Prozent auf. Bei Nutzung schnurloser Telefone im Wohn- und Arbeitsbereich liegt dagegen selbst bei Einsatz relativ schlanker, sogar unverputzter Innenwände von 11,5 cm Dicke eine mehr als 99 prozentige Abschirmwirkung vor.

010/1998
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Schubfestigkeit von Ziegelmauerwerk

Mauerwerkwände können durch angreifende Horizontallasten (Wind, Erddruck und als außergewöhnliche Belastung auch Erdbeben) auf Schub beansprucht werden. Im Hinblick auf die Überarbeitung der Entwürfe zu den Eurocodes 6 und der DIN 4149 „Erdbeben“ war eine Überprüfung der Festlegungen zur Schubfestigkeit von Mauerwerk erforderlich. Im Auftrag der Arbeitsgemeinschaft Mauerziegel wurden deshalb in /1/ alle vorliegenden deutschen Versuchsergebnisse zur Schubfestigkeit von Ziegelmauerwerk ausgewertet.

009/1998
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Druckfestigkeit von Ziegelmauerwerk

Im Auftrag der Arbeitsgemeinschaft Mauerziegel wurden in /1/ Auswertungen aller derzeit vorliegenden Versuchsergebnisse zur Drucktragfähigkeit von Ziegelmauerwerk durchgeführt. Die Ergebnisse sollten als Grundlage für eine fundierte deutsche Stellungnahme zur Überarbeitung der europäischen Bemessungs-Vornorm für den Mauerwerkbau, ENV 1996-1-1 (Eurocode 6) sowie zur Überprüfung der Festlegungen in den deutschen Normen DIN 105 Mauerziegel und DIN 1053 Mauerwerk dienen.

004/1998
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Biegezugfestigkeit von Planziegelmauerwerk

Die Versuchsergebnisse zeigen, dass der Ausschluss der Anrechenbarkeit von Biegezugspannungen senkrecht zur Lagerfuge in der DIN 1053-1 für Planziegelmauerwerk nicht gerechtfertigt ist. Es ist daher sinnvoll, diese Tragfähigkeitsreserven bei der Bemessung von horizontal belastetem Mauerwerk in der nationalen und internationalen Normung künftig mit anzusetzen.

002/1997
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Risssicherheit von Außenputz auf Wärmedämmziegelmauerwerk bei extremer Temperaturwechsel-Beanspruchung (Schlagregen-Simulation)

Im Auftrag der Arbeitsgemeinschaft Mauerziegel und des Ziegelforums wurden an der FMPA Baden-Württemberg in Stuttgart Untersuchungen zur Risssicherheit von verputztem Ziegelmauerwerk bei extremer Temperaturwechsel-Beanspruchung durchgeführt /1/. Die Ergebnisse belegen: Auf sachgerecht verputztem Ziegelmauerwerk sind selbst bei extremer Temperaturbeanspruchung keine schädlichen Risse zu erwarten.

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