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Arbeitsgemeinschaft Mauerziegel
im Bundesverband der Deutschen Ziegelindustrie e.V.

AMz-Berichte

001/1997
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Wasserdampfdiffusion durch Mauerwerk aus Hochlochziegeln

Hochlochziegel weisen bekanntermaßen ein günstiges feuchteschutztechnisches Verhalten auf. Neben dem Austrocknungsverhalten, bei dem vorrangig flüssiges Wasser in kurzer Zeit durch die Kapillaren des porosierten Scherbenmaterials entweicht, ist auch der Wasserdampftransport des gasförmigen Mediums Wasser von Bedeutung. Verschiedene messtechnische und rechnerische Untersuchungen zeigen, dass sowohl monolithischem als auch zusatzgedämmtem Ziegelmauerwerk ein gutes feuchteschutztechnisches Verhalten at-testiert werden kann. Während monolithische Ziegelaußenwände unter Normbedingungen grundsätzlich tauwasserfrei bleiben, kann bei bestimmten Materialkombinationen in zusatzgedämmten Ziegelkonstruktionen Tauwasser innerhalb der Dämmebene anfallen. Die dann auftretenden Tauwassermengen sind aller Erfahrung nach unkritisch, wenn das aufgebrachte Wärmedämmverbundsystem handwerklich korrekt ausgeführt wurde und eine Überlagerung aus Feuchteeintrag von außen (Schlagregen) durch beschädigte Außenputze, undichte Anschlussfugen ausgeschlossen werden können.

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Richtlinie Bitumendickbeschichtungen

Richtlinie für die Planung und Ausführung von Abdichtungen mit kunststoffmodifizierten Bitumendickbeschichtungen - erdberührte Bauteile (KMB-Richtlinie). 3. Ausgabe, Mai 2010.

Weitere Informationen erhalten Sie auf http://www.deutsche-bauchemie.de/publikationen/bestellung/richtlinien

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